Was ist Sterbehilfe

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Was ist Sterbehilfe? Jemanden aktiv in den Tod zu befördern oder ihn sich zum Tod hin entwickeln zu lassen?

Aktuell liegt jemand, den ich seit Jahren gut kenne und dessen Lebensweg ich mitverfolgt habe, im Sterben. Er hat Krebs von der unheilbaren Sorte, mit der man maximal ein paar Wochen zu leben hat.

Seine erste Reaktion war, sich noch in Anwesenheit der Ärzte umzubringen, noch im Krankenhaus, als man ihm die Diagnose mitgeteilt hat. Es hat es auch versucht, kam darauf in die Psychiatrie und steht seitdem unter Morphiummedikamenten.

Seine wirtschaftliche Existenz ist vorbei, Angelegenheiten, wie Auto, Miete, etwas bezahlen, Zukunft, Freundin, sind schlagartig innerhalb von genau zwei Wochen seit dem Selbsttötungsversuch, weg. Es ist für ihn ohne Interesse.

Nahezu alle Bekannten erklärten, dass sie sich bei der Diagnose ebenfalls umbringen würden, anstatt dahin zu vegetieren.

Ich teile diese Auffassung nicht. Diese Auffassung basiert auf der fehlenden Erkenntnis, dass das Leben mit dem Tod nicht beendet sich.

Mein Bekannter macht eine geradezu spannende Entwicklung durch, nämlich die Entwicklung, den Tod zu akzeptieren, ohne Angst und mit einem klaren Gefühl dafür, was geschehen wird.

Er beschreibt das so, dass er sich plötzlich in einem Film befindet, dessen Ablauf und Ende vorgegeben sind. Er agiert nicht in dem Film, er ist die Hauptperson, die Abläufe stehen fest, trotzdem muss dieser Film von ihm durchlebt werden. Er kann sich dem Film inhaltlich nicht entziehen. Es ist eine zwangsläufige Entwicklung zum Sterben, bzw. sowohl der Akzeptanz als auch einer Vorbereitung auf etwas für ihn Ungewisses.

Er fängt an zu reisen, dieses habe ich schon bei anderen Personen, beobachtet, die den Tod erwarten. Er meint, in einer anderen Stadt zu sein, er trifft seinen verstorbenen Vater und tauscht sich mit ihm aus.

Umgekehrt gibt es ein Feed Back, er ist nämlich ruhig, akzeptiert seine Situation, als wenn er die „Schienen“ gewechselt hätte, auf denen er sich bewegt.

Eine aktive klassische Sterbehilfe würde hier bedeuten, ihm jegliche Entwicklung zu nehmen für einen auch in dieser Situation friedlichen Tod.

 

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Farben werden im allgemeinen nur unter einem physikalischen Gesichtspunkt gesehen, sieh die Farbenlehre von Goethe als Beispiel. Auch die intensivste Farbenlehre vermittelt jedoch nichts über das Wissen von Farben, wie ich es nachstehend aufführe.

Farben sind ein Kommunikationssystem, dem Ton übergeordnet, d. h. vielfältiger. Es gibt über den PC mittlerweile Millionen von Farben, besser gesagt, Farbabstufungen. Farben stellen ein allgemein gültiges – d. h. in unserem drei – D – System, und in allen anderen Realitäten, d. h. Traum, im sog. Jenseits, im Leben, ein Kommunikationssystem dar. Dieses Kommunikationssystem ist in der Lage, übergreifend als Mittel der Kommunikation zu arbeiten, Farben sind nicht gebunden an Makrosystem, siehe Newtensche Gravitationstherie, sondern gelten auch im Mikrosystem – siehe Quanten und Quarks. Farben transportieren die Information.

Vergleichbar sind die Farben mit unserem Alphabet, am besten vergleichbar sind die Farben mit dem chinesischen Alphabet mit seinen tausenden von Zeichen, nur dass Farben auch ohne Computer fast Millarden von Abstufungen erreichen können und damit ein Kommunikationssystem darstellen, mit dem alles kommuniziert werden kann. Es gibt den Satz, dass einem die Worte fehlen, die Ausdrucksmöglichkeiten für etwas Erlebtes. Mit Farben ist die Ausdrucksmöglichkeit grenzenlos und schrankenlos.

Es gibt Kommunikationsformen, die auch bei Tieren in farblicher Form funktionieren. In der Forschung wundert man sich über diffizile Information bestimmter Tiere, weil man die Farbe als eigenständiges Kommunikationssystem nicht erkannt hat.

Farbe kann komplett die Sprache ersetzen in viel ausdrucksfähigerer Form.

Ein Bild vermittelt Farbe. Selbst die Schwarz – Weiß – Bilder vermitteln eine Information, in dem sie Farbe weglassen. Es fehlt keine Farbe in dem Bild, es wirkt auch nicht wegen des „starken Striches und Kontrastes“, sondern das – in der Wissenschaft nicht als Farben anerkannte – Schwarz – Weiss, enthält eine konkrete Information, ähnlich einem kurzen Befehlswort oder einem knappen Satz, lediglich bestehend aus drei, vier Worten, welche auch zusätzlich noch harte Konsonanten enthalten. Schwarz – Weiss ist der Farbe zuzuordnen.

Die Frage, ob weißes Licht alle Farben enthält, welche z.B. in einem Prisma gespalten werden, ist nebensächlich, soweit es darum geht, Farben zu verstehen.

Wenn eine Wand beispielsweise mehrfach nacheinander farbig gestrichen wird, ändert diese Wand ihre Information, auch wenn es immer dieselbe Wand bleibt. Eine weiße Wand hat eine Information durch das Weiß und das Licht und Schattenspiel an den Betrachter. Zum einen informiert die „Wand“ über ihre eigene Funktion, zum anderen informiert sie über die Person, die diese Wand gestrichen hat (Lebensgefühl allgemein, oder Lebensgefühl zum Zeitpunkt des Streichens) zum weiteren informiert sie den Betrachter über seinen eigenen Zustand und seine eigenen Ansichten bezüglich der Wand. Er kann sie mögen oder auch nicht, er kann Änderungsvorstellungen haben.

So etwas erfordert schon hier einige Worte über die Wand, den Maler und den Betrachter. All diese Information steckt unkompliziert in der farbigen – weißen Wand.

Wen informiert die Farbe.

Farbe richtet sich an Bewusstsein, an das Lebende. Farbe richtet sich z. B. nicht an Steine. Gravitationskraft richtet sich an Steine mit der Information, dass sie von der Schwerkraft angezogen werden.

Es ist ein Kommunikationssystem für das Bewusstsein, darum hat Farbe eine Sprengkraft an Wirkung, die von Worten nicht übertroffen werden kann, so beeindruckend, wie Ansprachen beispielsweise auch wirken mögen. Eine Kaskade an Farben würde viel intensiver wirken. Gegen Worte kann man Gegenargumente finden, es ist viel schwerer, sich Farben zu entziehen.

Farben enthalten intensivste Informationen, die das Bewusstsein direkt ansprechen und den Wahrnehmenden völlig verändern. Die Wirkung von Farben wie rot, blau, ist bekannt, dass jedoch diese Wirkung einen Informationsfluss darstellt, wird nicht in Betrag gezogen. Dass man Ereignisse Farben zuordnet, hat nichts mit dem Verständnis von Farben zu tun, z. B. muss man einer roten Ampel halten. Das ist keine Information, sondern Konvention über Farben und ihnen zugeordneten Verhaltenweisen, obwohl auch hier ein durchaus informativer Charakter in Anspruch genommen wird.

Farben, wozu auch schwarz – weiss gehört, stellen eine Brücke in das Innere dar, denn die Bedeutung der Farben kommt aus dem Inneren, wird vom Maler umgesetzt in das Äussere und wirkt beim Betrachter in das Innere wieder hinein.

Bei der Betrachtung von Bildern wird sich sehr auf Formen und Farben konzentriert, und zwar in dem Sinne, dass man sagt, dass ein Bild aufgrund seiner Farbgebung mit oder ohne Linien und Formen gelungen ist. Dabei übersehen, dass gerade das, was weggelassen wird, was man nicht sieht, was leer ist, überhaupt erst Farbe und Form bildet. Die scheinbare Leere hat aber eine ganz besondere Aussagekraft und ist voll von Informationen. Es ist genau so, dass das, was man nicht sieht, also die Leere, ein Bild ausmacht.

 

 

 

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Vor zwei Jahren haben zwei amerikanische Wissenschaftler den Nobelpreis erhalten, weil sie erstmalig festgestellt und nachgewiesen haben, dass allein die bloße Wahrnehmung die Genetik und das Erbgut verändert.

Diese Dinge werden leider nie weiter gedacht und gedanklich weiter verfolgt. Im Bereich der Quantentheorie verändert die bloße Wahrnehmung bereits den Verlauf der entsprechenden Quanten. Die bloße Beobachtung eines Versuches verändert den Verlauf dieser Quanten.

D. H. die Wahrnehmung verändert sowohl den Wahrnehmenden als auch das Wahrgenommene. Was bisher als esoterisch galt, steht zwischenzeitlich auch physikalisch fest. Der Betrachter eines Bildes verändert sich und der Betrachter verändert das Bild. Durch diesen Mechanismus wirkt Kunst.

Der Vorgang des bilateralen Veränderns bildet darüber hinaus eine elektromagnetische Einheit, die eine Selbständigkeit entwickelt, vergleichbar mit Eltern, die beide ein Kind bekommen, welches die elektromagnetische Einheit darstellt. Es ist sozusagen ein energetisches Kind, welches sich selbständig entwickelt und da bleibt, bzw. sich dorthin bewegt, wo es die größte übereinstimmende Resonanz findet.

Bilder werden tiefer wahrgenommen, es ergeben sich neue Erkenntnisse, es bilden sich neue Kanäle,  eine tiefere Wahrnehmung, es wird die Seele des Künstlers wahrgenommen, die sich im Bild materialisiert hat und welches Impulse an den Wahrnehmenden aussendet, aber auch Impulse des Wahrnehmenden an das Bild – und den Künstler.

Interessant ist in diesem Zusammenhang die Transzendentalphilosophie von Kant bezüglich des Dinges an sich. Kant sagt – stark reduziert: Es gibt nur das, was sich in meinem Bewusstsein bildet, darüber hinaus nehmen wir nichts wahr. Zwar ist seine Kritik der reinen Vernunft ein guter Ansatz, bleibt aber im Sinnlichen stecken, auch wenn seine strukturellen Erkenntnisse sehr in die Tiefe gehen und durchaus den medialen Bereich tangieren, auch wenn es scheint, dass er sich weigert, den nächsten Schritt zu gehen.

Kant bleibt im sinnlich Erfahrbaren stecken, nicht zuletzt, weil er fast lebenslang versucht, die Theorien zum sinnlich Wahrnehmbaren seiner Zeitgenossen wie z. B. Descartes, zu widerlegen. Er ist ein wenig betriebsblind geworden. Aber Kant stellt die richtigen Fragen, wenn er erkennt, dass sich Dinge nur in seinem Bewusstsein wahrnehmen lassen, sich aufgrund von Erkenntnisstrukturen überhaupt erst zu Wahrnehmbarem formen. Er erkennt auch, dass es dahinter Weiteres gibt, was nicht sinnlich – strukturell wahrnehmbar ist, führt das aber auf die fehlenden Sinne zurück, anstatt weiter zu gehen und z. B. multidimensional zu denken.

Die Wissenschaft weiss aufgrund von mathematischen Berechnungen, dass es mindestens rund dreißig  Dimensionen gibt, wovon wir fünf kennen, nämlich noch Zeit und Raum seit Einstein.

Z. B. ein Bild ist in unsren 5 Dimensionen wahrnehmbar, wie sieht es aber in den restlichen 25 Dimensionen aus?  Wie sieht ein Bild aus, wenn wir es dreißigdimensional wahrnehmen?

Auch wenn Kant nichts von so vielen Dimension gewusst hat, so bleibt doch die Kritik, dass er das Sinnlich – Strukturelle rein biologisch gesehen hat ohne sich die Frage zu stellen, ob es nichtbiologische Sinne gibt, also die medialen Sinne.

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Zufällig befasst sich im aktuellen Spiegel ein Artikel mit Sterbehilfe. Es ist allerdings nur alter Brei, der neu aufgewärmt wurde. Trotzdem ist der Umgang mit diesem Thema bemerkenswert, weil auf die Frage, ob jemand frei über sein Leben entscheiden kann, nicht mit einem Wort eingegangen wird.

Außerdem ist wichtig, dass der  Spiegel die Frage, ob jemand über sein Leben frei entscheiden kann, sich auf alte Leute beschränkt und damit an der Frage einer freien Willensentscheidung letztlich vorbeigeht.

Außerdem behandelt der Artikel lediglich eine Sekundärproblematik, nämlich den Missbrauch durch Ärzte, Verwandte und Behörden. Zwar ist das faktisch ein großes Problem, welches ein Uraltthema ist. Aber der Frage einer Willensentscheidung durch die Betroffenen,  die die Probleme von Humanität, Ethik, Moral und Religion tangiert, wird damit ausgewichen. Dabei wäre dass auch journalistisch provokativ gewesen.

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Ich habe gestern einen Beitrag im Fernsehen über Sterbehilfe gesehen, es wurden alle Facetten aufgezeigt, letztlich aber bleibt die Frage, ist Sterbehilfe moralisch vertretbar. Die anderen Fragen, ob es rechtmäßig oder zulässig ist, stellen andere Aspekte dar.

Nur soviel dazu: Der Staat, z. B. ein Richter oder eine Behörde kann das nicht entscheiden, weil der Staat nicht über Leben oder Tod entscheiden darf. Es bleibt die Frage, darf der Betroffene darüber entscheiden.

Wie ist es mit der moralischen Frage, hat der Betroffene überhaupt ein Selbstbestimmungsrecht? Davon unabhängig ist wiederum die Frage, kann er es durchsetzen.

Ich meine, ganz klar hat der Betroffene ein Selbstbestimmungsrecht zu entscheiden, ob er leben oder sterben will. Dieses Selbstbestimmungsrecht gilt nicht nur für Sterbehilfe, sondern auch für Suizid, wenn jemand z. B. im Extremfall ein junger Mensch entscheidet, nicht mehr weiterleben zu wollen. Es ja häufig von Angehörigen oder Freunden nichts anderes als Egoismus, jemanden noch bei sich haben zu wollen, aber es ist auch eine ungenügende Auseinandersetzung mit der eigenen Existenz, mit der Frage, wer bin ich, bin ich überhaupt, wo komme ich her, was bleibt von mir. Wer der animistischen Auffassung ist, Leben ist eine ausschließliche Schöpfung des Gehirns, wird diese Fragen, wer bin ich, nicht beantworten können. Steven Hawkings sagt dazu, der Mensch sei nur ein PC auf Eiweissbasis, der in ferner Zukunft problemlos künstlich hergestellt werden könne.

Mit dieser Auffassung kann sich niemand finden. Ein Recht auf Selbstbestimmung wird abgesprochen, weil derjenige ja einen maschinellen Defekt hat und im günstigsten Fall einem tragischen Irrtum seiner Selbst unterliegt. Die Welt ist doch so schön, wie kann man dann abtreten wollen. Es ist auch die Frage nach dem Zweck des Lebens, die manche so beantworten, dass davor und danach nichts kommt.  Wer diese animistische Betrachtungsweise vertritt, ist natürlich der Meinung, dass man so viel erleben sollte, wie es nur geht, bis zum letzten Atemzug.

Wenn, wie ich es erlebt habe, ein Zwanzigjähriger Suizid begeht, weil er eine Erfahrung gemacht hat, dass eine weitere Entwicklung nicht möglich ist, dass ihm diese Welt nichts mehr bietet, muss man das akzeptieren.

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Ich bin sicher, dass es ein Leben nach dem Tod gibt, besser gesagt, eine Existenz. Die herrschende Wissenschaft postuliert, dass Bewusstsein ausschließlich vom Gehirn geschaffen wird, ist das Gehirn tot, gibt es kein Bewusstsein.

Wie inzwischen vielfach festgestellt wurde, existiert Bewusstsein auch bei einem völlig nicht funktionierendem Gehirn weiter, es gibt viele Berichte darüber, dass Menschen im Koma und bei OPs genau beschreiben konnten, was während der OP geschah, obwohl das Gehirn klinisch tot war.

Ich finde es immer sehr spannend, wenn die Wissenschaft bestimmte Phänomene nicht erklären kann, aber gleichzeitig diese Phänomene bestätigt. Wieso informieren sich Quanten ohne Zeitverlust (eine neue Technik, aufgrund deren Basis neue PCs entwickelt werden), wieso gibt es für Quanten keinen Raum?

Aber auch meine persönlichen Erfahrungen  gehen in diese Richtung, ich kann mich an viele Dinge vor meiner Geburt erinnern, ich weiss es einfach. Es gibt viele Ereignisse, die physikalisch nicht erklärbar sind und die ich erlebe, konkrete Zukunftswahrnehmungen, telepathische Wahrnehmungen, von deren Richtigkeit ich nur etwas weiss, weil sie kurz darauf bestätigt werden. Ich belüge mich nicht selbst, sondern kann mit diesen Wahrnehmungen sogar konkret arbeiten und dieses sogar im beruflichen Bereich.

Gelsenkirchen und Sheila 040

Dr. Max Huth und ich kennen uns aktuell aus Basel, er ist inzwischen an Krebs verstorben. Er war der größte Geniesser, den ich kenne, er hatte es geschafft, monatlich 40000 Franken für Essen und Wein auszugeben, er besaß nur eine kleine Wohnung in Basel – Vorstadt, eine kleine Vespa, kein Auto. Lustigste Erlebnisse verbinden mich mit ihm.

Ca. spätes 18. Jahrhundert oder frühes 19. Jahrhundert waren wir verheiratet, meinen Namen weiss ich nicht, sein Name war Anna. Wir lebten in Aachen in einer Straße, die es heute noch gibt, es war ein sehr seltener Name. Ich kann den Namen aktuell nicht finden, aber über Google ließ sich die Straße herausfinden. Dr. Huth sagte wörtlich: „Diese Ehe war sehr schön. Die Ehe war tip-top, wir waren uns nie böse“..

Ich war in Basel Mitarbeiter seiner Kanzlei, eine Einzelkanzlei hoch über Basel im Penthouse – Stil. Wir hatten in keiner Weise irgendetwas Mediales im Sinn, es ging eigentlich nur darum andere zu ärgern und gut zu essen. Meine berufliche Tätigkeit war im Großen und Ganzen eher schwach, aber ich hatte in der Schweiz meine Basis für internationales Recht gelegt, da es bekanntlich im Verhältnis zu Deutschland einige internationale Steuerabkommen gab, die angewandt werden mussten.

2004 im Januar ist Dr. Huth verstorben. 2009 ebenfalls im Januar begannen meine medialen Fähigkeiten, sich auszuprägen.

Dr. Huth begleitet mich bis heute. Der Stil ist sehr lustig, er bedauert nach wie vor, dass es „drüben“ keinen Rotwein gibt. Ich nenne ihn alten Halunken. Jegliche Verbrämung ins Mystische oder Pseudoanspruchsvolle ist uns zuwider.  Der Inhalt der Gespräche ist exzellent, umfassend, schnell und Fragen werden sofort beantwortet.

Kuba  2005 106

Was ist Freundschaft? Letzte Woche erfuhr ich innerhalb weniger Minuten, dass zwei Freund, die ich noch wenige Tage zuvor gesehen hatte, an einer Krankheit verstorben sind. Die Folgen für die Angehörigen sind geradezu dramatisch. Nach dem ersten tiefen Schock stelle ich jetzt fest, dass der Umgang mit der Verlust zweier Freunde mir unangenehm locker ist. Das Verhältnis zu dem Einen war sehr eng. In meiner Fantasie sind beide noch da, ich habe ihre Bilder vor Augen, höre ihre Stimme, habe sogar noch Anrufe auf meiner Voicemail. Ich werde sie nicht wiedersehen, ich frage mich, war die Freundschaft doch nicht so tief? Wo ist der Verlust? Wo ist die Freundschaft hin? Ich denke, wenn zu Lebzeiten die Freundschaft gelebt wurde, ist das enorm gut. Hier das Leben geht weiter, Thorsten